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Verlegung der B36 - "Bündelung auf Badisch"

Die Bundesstraße B36 ist die wichtigste direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen Karlsruhe und den Gemeinden des Hardtwaldes bis Rastatt. Ab Durmersheim wird der Verkehr zweispurig als Ortsdurchfahrt von Durmersheim und Bietigheim und als Umfahrung von Ötigheim geführt. Aufgrund der starken Verkehrsbelastungen und der innerörtlichen Verhältnisse wurde es notwendig, die Gemeinden Durmersheim und Bietigheim durch eine Umgehungsstraße zu entlasten.

Luftaufnahme Durmersheim. Anschluss an die bestehende B36. Blickrichtung Nord-West.Fotomontage der Straßenüberführung der Triftstraße über die B36/NBS. Blickrichtung Süd.Bündelung der NBS mit der B36.
Luftaufnahme Durmersheim. Anschluss an die bestehende B36. Blickrichtung Nord-West.
Fotomontage der Straßenüberführung der Triftstraße über die B36/NBS. Blickrichtung Süd.
Bündelung der NBS mit der B36.

Bündelungstrasse

Die neue B36 Ortsumgehung wurde zusammen mit der Ausbaustrecke / Neubaustrecke der Deutschen Bahn AG als Bündelungstrasse geplant und realisiert. So konnten die unvermeidlichen Umweltbelastungen gegenüber unabhängigen Trassen verringert werden.

Eine der vielen CARD/1 Stärken ist es, verschiedene Planungsbereiche zu integrieren. Im Fall dieser Trassenbündelung, wo aufgrund der räumlichen Situation fortlaufend Abhängigkeiten zwischen der neuen Bahnlinie und der neuen Bundesstraße berücksichtigt werden mussten, erweist sich das gemeinsame Datenmodell als großer Vorteil. Das gilt ebenso für die vollständig in die Projektdaten integrierte Bearbeitung der Entwässerung.

Eckdaten des Projektes:

  • Baulänge der durchgehenden Strecke: 9,7 km
  • Baulänge der kreuzenden Straßen: 8 km
  • Knotenpunkte: 6 teilplanfreie Anbindungen an die kreuzenden Straße
  • Entwässerung über 5 Versickerbecken mit vorgeschalteten Regenklärbecken mit Ölretention
  • Leistungen: u.a. Entwurfs- und Ausführungsplanung der Verkehrsanlagen; Massenermittlung