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Sylt Shuttle in Niebüll - DB AutoZug

Die Anlagen des Sylt Shuttle in Niebüll wurden grundlegend modernisiert. Es entstand ein modernes, kundenoptimiertes Produkt namens DB AutoZug Sylt Shuttle.

Die ICB Hamburg GmbH erhielt den Planungsauftrag für den Umbau und die Erweiterung der bestehenden Verkehrsanlagen (Straße/Schiene) und betreute planerisch die Modernisierung des vorhandenen Bahnübergangs.

Wartebereich im Querschnitt.Info-Brücken sorgen für die schnelle Abfertigung.Wendekreise und Schleppkurven aller Fahrzeuge sind zu gewährleisten.Neuer Wartebereich.
Wartebereich im Querschnitt.
Info-Brücken sorgen für die schnelle Abfertigung.
Wendekreise und Schleppkurven aller Fahrzeuge sind zu gewährleisten.
Neuer Wartebereich.

Die Integration der Daten aller am Projekt Beteiligten erfolgte über DXF- und DWG-Schnittstellen, so dass bei der ICB Hamburg GmbH die Pläne der Gesamtmaßnahme entstanden und alle Zeichnungsdaten zentral über CARD/1 verwaltet wurden. Umgekehrt wurden per DXF- und DWG-Daten andere am Bau des Terminals Beteiligte mit lagegenauen Daten versorgt. So erfolgte die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Wasserzweckverband, den Stadtwerken oder dem Bauamt Niebüll problemlos.

CARD/1 zeigte seine Stärke besonders in der Datendisziplin: Mit seiner übersichtlichen Layerstruktur ließen sich Spezialpläne mit unterschiedlichsten Informationen erstellen. Die kontrollierte Arbeit mit Layern ermöglichte jedem einzelnen Gewerk, die Pläne so zu generieren, dass sie nicht mit Informationen überfrachtet waren oder wichtige Informationen in den Hintergrund traten.

DA der DB AutoZug SyltShuttle alle nach der StVO zugelassenen Fahrzeuge befördert, mussten bei der gewählten Anordnung der Wartezonen die Übergangsbereiche so gestaltet werden, dass notwendige Wendekreise und Schleppkurven aller Fahrzeuge gewährleistet werden konnten. Bei diesen Berechnungen nutzten die Planer der ICB Hamburg GmbH ebenfalls CARD/1. Sämtliche Fahrwege und Wegebeziehungen zwischen den einzelnen Wartebereichen wurden festgelegt und in den Fachplänen dargestellt, um den maximal erforderlichen Verkehrsraum und die Standorte der Einbauten zur Verkehrslenkung (InfoBrücken, Bezahlautomaten, Schranken) zu ermitteln.

Eckdaten des Projektes:

  • Bauvolumen 3 Mio. Euro
  • Leistungsumfang HOAI-Phasen 3 - 9
  • Planungszeitraum 08/2001 – 05/2003
  • Inbetriebnahme des Terminals 04/2004