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Engpass beseitigt - Nord- und Westumgehung Mutlangen

Mit der Inbetriebnahme der Nord- und Westumgehung wurde die Ortsdurchfahrt Mutlangens erheblich entlastet und ein stauträchtiger Engpass beseitigt. Mutlangen liegt am Knotenpunkt dreier, überörtlicher Verbindungsstraßen: der B298 aus Richtung Schwäbisch Hall, der L1155 aus Richtung Welzheim–Alfdorf und der L1156 aus Richtung Ruppertshofen–Lindach.

Blick auf den Kreisverkehrsplatz als Anbindung an die Landesstraße.Feldwegbrücke für Ausflügler & Landwirte.Blick auf den Kreisverkehrsplatz als Anbindung an die Landesstraße.
Blick auf den Kreisverkehrsplatz als Anbindung an die Landesstraße.
Feldwegbrücke für Ausflügler & Landwirte.
Blick auf den Kreisverkehrsplatz als Anbindung an die Landesstraße.

Doppelte Entlastung

Die neue Nordentlastungsstraße, die auf eine Länge von 1,2 km ausgebaut wurde, schließt 500 m östlich vom Ortseingang Mutlangen an die L1156 an. Als Anbindung an die Landesstraße dient ein neuer Kreisverkehrsplatz. In Zuge dieser Baumaßnahme musste die L1156 auf einer Länge von 300 m zum Anschluss an die Ortsdurchfahrtstraße neu hergestellt werden.

Die Anbindung an die neu gebaute Westumgehungsstraße B298 erfolgte als Einmündung, die als plangleicher Knotenpunkt mit Lichtsignalregelung nach der Grundform 1 errichtet wurde. 100 m östlich vor dieser Einmündung wurde ebenfalls ein plangleicher Knotenpunkt als Kreuzung nach der Grundform 1 für die westliche Anbindung an Mutlangen und für die Zufahrt einer Tankstelle und eines Autohauses angelegt.

Neue Kreisverkehrsanlage

Eine besonders problematische Aufgabe bestand darin, die geplante Kreisverkehrsanlage, die einen Durchmesser von 34 m maß, harmonisch in das stark hügelige Gelände einzubinden. Trotz größerer topographischer Höhenunterschiede ist dies sehr gut gelungen. DA mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gefordert war, wurde der Knotenpunkt als Kreisverkehrsplatz ausgestaltet. Gerade durch die Nutzung der Trenninseln in den Zufahrtsstraßen als Querungshilfen wurde die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer, insbesondere die der Schüler aus dem Stadtteil Schwäbisch Gmünd-Lindach, erheblich verbessert.

Vorbildliche Entwässerung

An die Entwässerung wurden sehr hohe Ansprüche gestellt. Zum einen war ein sicheres Ableiten des stark anfallenden Oberflächenwassers aus den nördlich liegenden Außeneinzugsgebieten gefordert. Zum anderen musste das anfallende Straßenoberflächenwasser separat abgeleitet und in einem neuen Regenklärbecken behandelt werden. Damit der unten liegenden Haldenbach nicht mehr Wasser als bisher aufnahm, war es erforderlich, ein Rückhaltebecken als Erdbecken anzulegen. Auch im Bereich der Entwässerung hat sich CARD/1 als leistungsstarkes Planungswerkzeug profiliert.

Project Facts:

  • Nordspange und Westumgehung Mutlangen
  • Bauvolumen: 23 Mio. Euro Bund, 2 Mio. Kommune
  • Gesamtlängen: 2.5 km Westumgehung, 1.2 km Nordspange
  • Inbetriebnahme Herbst 2005