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Ein (fast) perfekter Plan

Bei der klassischen Entwurfsvermessung waren bisher handschriftliche Feldbuchskizzen eine absolute Notwendigkeit für die Erstellung von Lageplänen im Innendienst. Durch den Einsatz des Grafischen Feldbuchs von CARD/1 reduziert sich die aufwendige Nachbearbeitung im Büro auf ein Minimum.

Auch bei Schietwetter im Einsatz: das Grafische Feldbuch von CARD/1.Bisher eine notwendige Last – Beispiel einer herkömmlichen Feldbuchskizze.Sicherheit geht vor – Gerätestandpunkt im Haltestellenbereich.Mit dem Grafischen Feldbuch entsteht bereits im Außendienst ein (fast) fertiger Lageplan.
Auch bei Schietwetter im Einsatz: das Grafische Feldbuch von CARD/1.
Bisher eine notwendige Last – Beispiel einer herkömmlichen Feldbuchskizze.
Sicherheit geht vor – Gerätestandpunkt im Haltestellenbereich.
Mit dem Grafischen Feldbuch entsteht bereits im Außendienst ein (fast) fertiger Lageplan.

Die TransTecBau ist Partner für Konzeption und Planung im öffentlichen Nahverkehr. Für die Planung von z. B. Hochbahnsteigen im Stadtbahnbereich muss die vorhandene Topografie mit einer hohen Detailgenauigkeit für die digitale Weiterverarbeitung aufgenommen werden. Dies wird mithilfe modernster Messinstrumente und einer dafür geeigneten Software realisiert. Durch das Zusammenspiel dieser beiden Komponenten ist es möglich, einen zu 80% fertigen Lageplan zu bekommen.

Bisheriger Alltag im Außendienst

Um im Innendienst einen digitalen Lageplan erstellen zu können, waren bislang zwei Schritte bei der Durchführung der Entwurfsvermessung notwendig: 1. Die tachymetrische Punktaufnahme 2. Die dazugehörigen Feldbuchskizzen

An der Erstellung einer solchen Skizze haben aber nur die wenigsten Leute wirklich Freude! Dies liegt wohl daran, dass in der Regel eine Fülle an Informationen auf ein Blatt Papier gebracht werden muss. Hierzu gehören die Punktnummern der erfassten Punkte, Bemerkungen, z. B. die Oberflächenbeschaffenheit, und ggf. Detailskizzen sowie Fotos. Die nachfolgende Erstellung eines Lageplans führen häufig Kolleg(inn)en durch, die bei den Vermessungsarbeiten nicht anwesend waren. Diese stützen sich dabei auf die handschriftlichen Skizzen, um die aufgemessenen Punkte am Bildschirm korrekt zusammenführen zu können.

Je sorgfältiger die Feldbuchskizzen angefertigt wurden und je trockener die Witterung bei den Außendiensttätigkeiten war, umso einfacher gestaltet sich die Nachbearbeitung am Bildschirm. Da aber Arbeiten nicht nur bei schönem Wetter durchgeführt werden und nicht jeder ein Künstler mit Papier und Bleistift ist, kommt es in der Regel immer wieder zu Rückfragen und nach einem Feldvergleich häufig auch zu weiteren Nachmessungen. Um die Schwierigkeiten bei der Nachbearbeitung sowie die zusätzlichen Außendiensteinsätze zu minimieren und natürlich die Qualität des Endprodukts zu steigern, kam der Wunsch nach einer softwareseitigen Unterstützung auf. Die Software CARD/1 ist im Haus der TransTecBau schon seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz.

Grafisches Feldbuch

Das Vermessungsteam der TransTecBau hat sich für das Grafische Feldbuch von CARD/1 entschieden. Die Vorteile des Einsatzes der neuen Technik überwiegen einfach:

  • Vermeidung falscher Kodierungen (Kontrolle über Symbol auf dem Toughbook)
  • Fehlende Details der Vermessung sind auf dem Toughbook sofort ersichtlich (spart Nachbearbeitung im Außen-/Innendienst)
  • Sofortiger Vergleich und ggf. Korrektur der vorhandenen Topografie mit den erfassten Daten auf dem Toughbook
  • (Automatische) Zuordnung der Linien auf bestimmte Schichten (in anderen Systemen Layer, Ebene genannt) über die Angabe des Punktcodes
  • Übergabe der Daten an die Planung ohne Schnittstellenverluste
  • Übergabe von Zwischenständen an die Planung ist jederzeit möglich
  • Weiterbearbeitung des laufenden Projekts ist auch von nicht in das Projekt eingearbeiteten Messtrupps möglich, da aus der Grafik der aktuelle Bearbeitungsstand ersichtlich ist.

Mittlerweile werden alle Entwurfsvermessungen mit dieser Software durchgeführt, was die Arbeit der Messtrupps im Innenund Außendienst, aber auch die Arbeit der Planer, mit dem Lageplan als Grundlage, wesentlich erleichtert.