English | Polski

Verfahren

Everling-Schoss

Everling-Schoss: Dieses Verfahren ist das "Neueste" und gilt unter den gleichartigen Verfahren (die nicht versuchen, die Physik beim Durchfahren einer Kurve nachzubilden) wohl als "Stand der Technik".

Der Algorithmus bildet auch den Kern des Programms "SISKURV", mit dem (soweit wir wissen) die derzeit aktuellen Schleppkurvenschablonen ermittelt wurden. Deshalb schlägt CARD/1 dieses Verfahren standardmäßig als Berechnungsmethode vor, wenn Sie eine Schleppkurve definieren. 

Das Verfahren ist u.a. beschrieben in der Doktorarbeit von M. Meschik, veröffentlicht in der Schriftenreihe "Mitteilungen des Institutes für Verkehrswesen Universität für Bodenkultur Wien" als Heft 22 "Simulation von Schleppkurven verschiedener Fahrzeuge", Wien 1992.

Everling-Schoss mit Runge-Kutta-Erweiterung

Everling-Schoss mit Runge-Kutta-Erweiterung: Dieses Verfahren ist nahezu identisch mit dem Everling-Schoss-Verfahren. Der einzige Unterschied ist, dass hier die Differentialgleichung etwas erweitert wurde. Normalerweise werden Sie keine Unterschiede feststellen.

Wenn Sie mit besonders langen Fahrzeugen rechnen, oder wenn Sie besonders enge Radien zu prüfen haben, könnten die Ergebnisse mit der Runge-Kutta-Erweiterung etwas besser sein.

Osterloh

Osterloh: Die Ergebnisse des Verfahrens von Horst Osterloh sind mit denen nach Everling-Schoss nahezu identisch. Erst bei sehr engen Radien in der Größenordnung des BO-Kraftkreises weisen Schleppkurven, die mit dem Osterloh-Verfahren ermittelt wurden, einen geringfügig größeren Platzbedarf auf der Kurveninnenseite auf.

Eine Beschreibung des Verfahrens ist ebenfalls in der zitierten Doktorarbeit von M. Meschik zu finden. Ursprünglich wurde dieses Verfahren veröffentlicht in dem Buch "Straßenplanung mit Klothoiden und Schleppkurven" von Horst Osterloh, 5. Auflage 1991, erschienen im Bauverlag Berlin/Wiesbaden.

Hauska-Neumann

Hauska-Neumann entwickelten den geometrischen Ansatz von Halter weiter. Die Unterschiede fallen bei der kleinen Schrittweite, die CARD/1 ver-wendet, jedoch fast nicht auf. Auch für dieses Verfahren gilt, dass es potentiell auf der Kurveninnenseite geringfügig "zu schmal" rechnet. 

Eine Verfahrensbeschreibung ist veröffentlicht von E. Neumann in "Der neuzeitliche Straßenbau", 3. Auflage 1951, Springer-Verlag Berlin, Göttingen, Heidelberg.

Guhlmann-Verfahren

Osterloh: Die Ergebnisse des Verfahrens von Horst Osterloh sind mit denen nach Everling-Schoss nahezu identisch. Erst bei sehr engen Radien in der Größenordnung des BO-Kraftkreises weisen Schleppkurven, die mit dem Osterloh-Verfahren ermittelt wurden, einen geringfügig größeren Platzbedarf auf der Kurveninnenseite auf.

Eine Beschreibung des Verfahrens ist ebenfalls in der zitierten Doktorarbeit von M. Meschik zu finden. Ursprünglich wurde dieses Verfahren veröffentlicht in dem Buch "Straßenplanung mit Klothoiden und Schleppkurven" von Horst Osterloh, 5. Auflage 1991, erschienen im Bauverlag Berlin/Wiesbaden.

Halter-Verfahren

Das Halter-Verfahren ist ein geometrisches Verfahren, das ein Stab-Modell verwendet. Es wurde bereits 1932 beschrieben.

Die Ergebnisse, die CARD/1 mit diesem Verfahren ermittelt, weisen keine nennenswerten Abweichungen vom Everling-Schoss-Verfahren auf. Das hängt damit zusammen, dass programmintern mit einer sehr kleinen Schrittweite gerechnet wird. Bei größeren Schrittweiten würde das Halter-Verfahren verfahrensbedingt "ungenau"; auf der Kurveninnenseite würde dann ein etwas geringerer Platzbedarf ermittelt. 

Eine Beschreibung des Verfahrens ist veröffentlicht u.a. in der bereits zitierten Doktorarbeit von M. Meschik.

CARD/1 Tour und CARD/1 Video

Informieren Sie sich auch anhand der CARD/1 Tour und eines Videos, wie Sie Schleppkurvenzeichnungen auf Knopfdruck erzeugen.