Die fortschreitende Integration von Punktwolken im Planungsprozess hilft Vermessern und Planern die Qualität ihrer Planung zu steigern und Fehler zu mindern. Die Einbettung der Laserscanner-Daten in die Bestandsdokumentation erlaubt es sogar, während einer Präsentation Änderungen an der Planung vorzunehmen und die Auswirkungen sogleich im 3D-Modell zu verfolgen.
Anwender der CAD Software für Vermesser und Planer profitieren von CardScript, der neuen in CARD/1 integrierten Programmiersprache. Erstmals stellt das Norderstedter Unternehmen CardScript basierte Lösungen für besondere Aufgabenstellungen bereit, um z.B. Einmessungsskizzen automatisch generieren zu lassen. Aufwändige Handarbeit ist damit passé. Per CardScript lassen sich Vermessungs- und Planungsdaten flexibel importieren, generieren, prüfen, visualisieren, auswerten und ausgeben.
Halt - Viel Stau? Straßenplaner sind mit der neuen CARD/1 Sichtweitenberechnung in der Lage, die Forderungen der H ViSt (Hinweise zur Visualisierung von Entwürfen für außerordentliche Straßen) zu erfüllen, ohne im Planungsstau stecken zu bleiben.
Auch Bahnplaner profitieren von der Version 8.3, denn Projektweichen lassen sich per CardScript automatisiert einrechnen, auswerten und austauschen. Mithilfe von Nebenattributen ist es möglich, ein Weichenkataster zu verwalten. Um die im Projekt verwendeten Weichen rasch zu prüfen, nutzen Planer die neue Weichenskizze.
Kanalplaner sind Nutznießer des neuen interaktiven Kanallängsschnitts. Haltungs-, bereichs- oder strangweise Gefälle oder Sohlhöhen lassen sich mit nur wenigen Mausklicks konstruieren. Die Integration der aktuellen Hydraulik-Berechnungskerne FLUT und DYNA für hydrologische und hydrodynamische Kanalnetzberechnungen führt zu mehr Tempo in der Berechnung und zu einer Verbesserung der Definition der Oberflächen- und Netzparameter für die dynamische Berechnung.
Auch die Zeichnungsausgabe von Punktwolken und Bauwerken ist neu im Programm. Lagepläne, Achszeichnungen sowie Längs- und Querschnittszeichnungen werden detailreicher und wertvoller - optisch wie fachlich.
Beim Umstieg von einer Vorgängerversion der Generation 8 ist keinerlei Einarbeitungsaufwand einzuplanen. Nach der Installation der neuen Version arbeiten die Anwender einfach weiter. Das versteht sich per se.